Die Geschichte der Holtmühle

 

Die Holtmühle, gelegen am Mühlenbach, wird bereits 1397 in der Steuerrechnung des Rabolt von Brempt "Drost und Rentmeister von Montfort und Erkelenz" erwähnt. Ursprünglich treibt das Wasserrad ein Holzsägewerk an. Daher stammt auch das Wort  "Holt" im Namen der Mühle.

Im Jahre1815 kauft Heinrich Symes die Mühle von den Eheleuten Wilhelm Stein und Gertrud Pays.1826 vergrößert Heinrich Symes den Weiher und legt dabei auch die Schwaneninsel an, um den Wasserzufluss auf das unterschlächtige Mühlrad zu erhöhen.  Dabei konnte es einen der beiden Mahlgänge täglich 10 Stunden und die Ölpresse 6 Stunden antreiben.

Ab 1872 ist Wilhelm Symes Eigentümer und erhält 1889 die Schankerlaubnis für eine Wein- und Kaffeewirtschaft.Jetzt versorgt Urgroßmutter Symes die Gäste in einer schilfgedeckten Weinlaube.

Das alte Holzmühlrad wird 1924 gegen das heute noch vorhandene, eiserne Rad ausgetauscht. Dieses ist mit fast 6 Metern Durchmesser eines der größten im Schwalmgebiet.

1952 wird die gewerbliche Mahlung eingestellt und der alte Mahlraum zu einer Gaststube umgebaut.

1967 läßt Franz Josef Symes, der jetzige Eigentümer, einen Anbau mit großen Panoramafenstern errichten, der den Gästen einen wunderbaren Blick auf den See bietet.

Seit 2003 führt seine jüngste Tochter Dorothe Symes das "Café am See" und verwöhnt ihre Gäste, zusammen mit ihrem Ehemann Stephan Symes, mit leckeren Frühstücken, sebstgebackenen Kuchen und hausgemachten Waffeln. Die idyllische Lage am See lädt viele Wanderer und Radfahrer zum Verweilen ein.

Seit fast 200 Jahren ist die Holtmühle im Besitz der Familie Symes. Darauf sind wir stolz und möchten uns an dieser Stelle bei unseren vielen treuen Gästen bedanken!

 

Herzlichst

 

Dorothe & Stephan Symes